Pulsoxymetrie ist eine nicht-invasive Messmethode, die den Sauerstoffsättigungsgrad (SpO2) im Blut bestimmt – angegeben in Prozent.
Was bedeutet das in der Praxis?
Ein Pulsoximeter wird typischerweise auf den Finger geklemmt und misst innerhalb weniger Sekunden, wie viel Prozent des Hämoglobins mit Sauerstoff beladen ist. Normale Werte liegen zwischen 95–100 %. Werte unter 90 % können auf Atemwegserkrankungen, Schlafapnoe oder andere medizinische Probleme hindeuten und erfordern ärztliche Aufmerksamkeit.
Die Pulsoxymetrie ist besonders wertvoll für Patienten mit chronischen Erkrankungen (COPD, Asthma), Sportler und zur Überwachung während oder nach COVID-19-Infektionen. Sie bietet schnelle, schmerzfreie Ergebnisse und erfordert keine Blutentnahme.
Worauf achten?
- Genauigkeit: Medizinische Geräte (klinische Zertifizierung) sind genauer als Fitness-Tracker
- Display: Digitale Anzeigen sind leichter zu lesen als analoge
- Batterielebensdauer: Besonders wichtig bei regelmäßiger Nutzung
- Benutzerfreundlichkeit: Einfache Bedienung und schnelle Messung erhöhen die Compliance
- Preis-Leistung: Gute Pulsoximeter sind bereits ab 20–50 Euro erhältlich
Beim Kauf sollten Sie Modelle vergleichen, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Ihre persönlichen Anforderungen zu finden – ob für gelegentliche Kontrollen oder tägliche medizinische Überwachung.